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Botox | Medizin

Botox für die Reizblase

Plötzlicher, starker Harndrang, häufiges Wasserlassen auch nachts, ungewollter Harnverlust, dies sind die Symptome einer Überaktiven Blase oder auch Reizblase genannt. Bisher wurden Patientinnen fast ausschließlich mit Tabletten (Anticholinergika) behandelt, die zum Teil unerwünschte Nebenwirkungen entfalteten. Mundtrockenheit, Verstopfung, Schwindel, nicht selten war dies ein Grund für den Therapieabbruch.

Seit Ende 2013 ist die Behandlung mit Botulinumtoxin A (Botox der Firma Allergan) auch in Deutschland zugelassen. Ab Januar 2016 werden wir diese auch für unsere Patientinnen anbieten können.

Hierbei wird mit einem Instrument, ähnlich wie bei einer Blasenspiegelung, das Medikament direkt in die Blasenmuskulatur injiziert. Diese enspannt sich und der Harndrang wird deutlich gemildert. Die Wirkung setzt nach etwa 14 Tagen ein und hält zwischen sechs und neun Monaten an. Da es kaum Nebenwirkungen gibt und die Behandlung ohne Wirkungsverlust wiederholbar ist, stellt dies eine sehr gute Behandlungsoption für Patientinnen mit ausgeprägter Überaktiver Blase oder für Frauen mit starken Nebenwirkung der anticholinergen Therapie dar.

Ihr S. Apel